Die Thalasso-Therapie bedient sich der Heilkraft des Meerwassers. Therapeutische Bestandteile wie Spurenelemente, Vitamine, Proteine, Mineralstoffe und Aminosäure finden sich außer in Meerwasser auch im Salz, den Algen und im Meerschlamm.
Die maximale Wirkung einer Thalasso-Kur setzt nach etwa sechs Tagen ein. So lange benötigt der Körper, um die wertwollen Spurenelemente und Mineralstoffe des Meeres tatsächlich aufnehmen zu können.
Das Wort selbst stammt aus dem Griechischen. „Thalasso“ bedeutet schlicht: Wasser. Verbindliche Kritierien für eine Thalasso-Therapie formulierte erstmals 1867 der französische Arzt Bonnardière:
- unmittelbare Nähe zum Meer
- Behandlung mit frischem Meerwasser
- mindestens ein mit Meerwasser gefülltes Schwimmbecken
- ein professionell ausgebildetes Team samt Badearzt und Masseuren.
Diese Grundlagen haben Thalasso-Spezialisten in aller Welt bis heute weiter entwickelt. Der Verband deutscher Thalasso-Zentren entwickelte 2002 Kriterien, die für seine Mitglieder verbindlich sind:
- Maximal-Entfernung der Einrichtung vom Meer maximal 300 Meter.
- Ausschließlich Verwendung von frischem und unbehandeltem Meerwasser.
- Mindestens ein Meerwasser-Becken.
- Behandlungskabinen in ausreichender Zahl, um jedem Gast täglich drei Einzelanwendungen zu garantieren.
- Mindestens ein Badearzt sowie Masseure, Therapeuten und Sportlehrer stets verfügbar.
- Ständige Kontrolle von Hygiene und Sicherheit.
- Weiterführende gesundheitsfördernde Aktivitäten.





