Salzwasser und Sonne wirken in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit. Seeluft verfügt über einen hohen Gehalt an Salz, Jod, Magnesium und Spurenelementen. Sie regt die Immunreaktion von Haut und Atemorganen an. Dies zeigt bisweilen verblüffende Effekte auf chronische Hautleiden oder Atemwegserkrankungen.
In Meeresnähe herrscht ein besonders gesundes Klima. Ursache ist das hohe Aufkommen elektronegativer Ionen in der Luft. Meereslust ist reich an Sauerstoff, sie enthält kaum Allergene oder Bakterien. Die tunesischen Küsten profitieren zusätzlich von den vom Meer kommenden Winden, die den wohltuenden Einfluss noch erhöhen.
Sonnenbäder am Meer verbessern – in Maßen genossen – das subjektive Wohlbefinden. Dieser Eindruck ist keine Einbildung: Sonnenstrahlung wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und fördert die Bildung von Vitamin D im Körper. Vitamin D reguliert den Calcium-Spiegel im Blut und ist am Knochenaufbau beteiligt. Darüberhinaus fördert die Sonne die Produktion körpereigenen Kortisons. Kinder mit Atemwegserkrankungen profitieren unter anderem deshalb ganz besonders von einem Aufenthalt am Meer.
Auch der Wind vom Meer, an den Küsten naturgemäß stärker als im Binnenland, spielt eine gewichtige Rolle: Er sorgt für eine Dauermassage der Haut und bringt mit seinem vergleichsweise hohen Salzgehalt Stoffwechsel und Kreislauf auf Touren.





